|
Poetry and Dance
Poetry and Dance by Rajaa und Tuncay
"Raus aus dem Alltag, hinein in den Traum"
Unter diesem Motto präsentieren Rajaa und Tuncay einen Abend mit Lyrik und orientalischem Tanz. Tuncay Gary liest aus seinem Gedichtband „Nicht ich bin der Fremde“ – „Gedichte voll glühender Leidenschaft und emotionaler Dichte“ und Rajaa tanzt. Gedichtrezitation und Orientalischer Tanz im Wechsel- dies ist ein sinnlicher Hochgenuss! „Es ist ein Genuss Tuncay zu lauschen und Rajaa tanzen zu sehen. Während die schönen Worte Tuncay Garys noch in einem nachklingen, berauscht man sich an dem Anblick der wunderschönen Bewegungen der Tänzerin Rajaa zu klassischen orientalischen Klängen.“ Tuncay und Rajaa haben ihr Programm u. a. erfolgreich beim Kunstfestival "East meets West", in der Tucholsky Buchhandlung in Berlin Mitte und im Mut Theater in Hamburg vorgestellt.
Rajaa Rajaa (irakisch/deutsch) liebt seit ihrer Kindheit die orientalische Musik. Neben ihrer Ausbildung im Orientalischen Tanz hatte sie u.a. Unterricht in Ballett. Rajaa hat einen ganz eigenen Stil. In ihren Tanz fließen auch Elemente aus dem Khaliji (Golfstaaten-), Afro-, Samba- und Gypsytanz hinein. Sie ist an vielen bekannten Orten aufgetreten. So u.a. im Madi - Zelt der Sinne , im Haus der Kulturen der Welt, im Kesselhaus und im Palais der Kuturbrauerei. Bei Auftritten mit namhaften Musikern aus aller Welt (u.a. Bernard Mayo, Shantel, Daddy Freddy, Ruffin N`Koy) konnte sie das Publikum begeistern. „Orientalischer Tanz“ Der Orientalische Tanz (Bauchtanz) ist ein aus Ägypten stammender Tanz, der in ganz Arabien verbreitet ist. Dieser „Tanz des Ostens“ ist sehr weiblich und sinnlich. Charakteristisch sind die isolierten Bewegungen von Hüfte, Brustkorb und Schultern, die sowohl in fließender schlangen-hafter Weise, als auch mit starken Akzentuierungen ausgeführt werden. Die Haltung und das Körpergefühl werden geschult und es ist erstaunlich wie sehr dieser Tanz die Ausstrahlung der Frauen positiv verändert! Rajaa unterrichtet in Berlin u. a. im Tanzstudio „Azucar“. Mehr Informationen Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können
Tuncay ist ein Schauspieler und Dichter mit einer Affinität zur Dramaturgie. Geboren in Kars/Türkei unweit der armenischen Grenze. Mit fünf Jahren kam er mit seiner Familie nach Berlin. Zwischen 1995 und 1996 veröffentlichte Tuncay Gary einige Gedichte und Prosatexte in „Mosaik – Zeitschrift für Literatur und Kultur“. 1996 erhielt er den Lyrikpreis von „Young Life Berlin e. V.“ Im Jahre 2011 wurde sein Gedichtband „Nicht ich bin der Fremde“ bei der Chichili Agency als E-Book veröffentlicht (buch.de, amazon, thalia.de u. a.). Vorraussichtlich in 2012 wird sein Gedichtband in gedruckter Form von Chichili Agency/Satzweiss.com erscheinen. Tuncay Gary lebt und arbeitet in Berlin als Schauspieler, wobei er immer mehr den innerlichen Drang verspürt, mit Worten, seine Welt zu beschreiben. Tuncay stellt fest, das die Lyrik den zentralen Platz in seinem Leben einnimmt und das die Schauspielerei eine lebendige Ergänzung für ihn ist.
„Deine Gedichte sind ungewöhnlich, bestechen durch eine klare, ungleich intensive Sprache und regen durch ihre Präzision dazu an, jedes einzelne Wort genau und voller Aufmerksamkeit in sich aufzunehmen. Besonders das Gedicht, das mit den Worten "Dein Haar ist schwarz" beginnt, beeindruckt durch den Wechsel der Perspektiven, sucht die surrealistischen Ebenen zu verbinden, erzeugt Bilderkarussell im Kopf des Lesenden. Dein Stil hat etwas eigenes - so etwas wie einen Wiedererkennungswert.“ „Habe mir nun endlich deine neu-alten Gedichte eingehender durchgelesen. Diesmal war ich noch beeindruckter von der glühenden Leidenschaft der ausgewählten Bilder, der emotionalen Dichte und der temporeichen und pointierten Dynamik jeder einzelnen Strophe. Dein Stil ist authentisch, Du scheinst den "Dichter im Blut zu haben". Ich stehe immer auf der anderen Seite, bin die Leserin, die „Tuncay Garys Poesie benötigt nicht viele Worte. Sorgfältig gewählte, kraftvolle Bilder wirken wie Schnappschüsse des Unterbewusstseins. Es gelingt ihm, mit wenigen prägnanten Gedanken und facettenreichen Assoziationen Emotionen auszudrucken, über die man ganze Bücher schreiben könnte. Inspiriert vom Leben und der Liebe stellen seine Gedichte die Sinnfragen, ohne sie beantworten zu wollen. Es sind Feststellungen, intime Reflektionen, entstanden in emotionalen Momenten. Durch die Augen des Dichters bekommt auch das Leser-Ich einen Spiegel vorgehalten, findet sich in einem Zaubergarten aus verlorenen Gedanken. Mit philologischem Geschick und beeindruckenden Metaphern ist ihm eine inspirierende Sammlung von Gedichten gelungen.“ Katarina Grgic, Lektorin Frieling Verlag
Poesie und Tanz mit Rajaa und Tuncay FR. 13. April 2012, um 20:00 Uhr im Mut Theater in Hamburg LyrikErstes Kind gebar ich am Anfang - kaum merklich löste ich mich von mir. Dauernd Wellen und Regen um meinen Körper, der mich eingenommen und eingefangen hat in einer kinderlosen Umgebung. Sonnenschein drückt auf meinen Schädel presst und umarmt zugleich. Kaum bin ich Kind schon erwachse ich zumTod. Kein zurückspulen! ©Tuncay Gary 27.06.1992
Rauch
dörfer brennen wie zeitungspapier bäume genug um einen wald voll zu verbrennen menschen noch mehr so viel schon brennt und tiere erst knistern in der luft wie babys oder spielzeug als zigarrenrauch in der luft all das obst und ähren und felder selbst der fluß kaffeeheiß steigt empor wie brennen dörfer
herr ober lieber einen tee und die neueste ausgabe die hier ist von gestern ©Tuncay Gary 19.10.1996 erschienen in Mosaik - Zeitschrift für Literatur und Kultur Dez. 1997
Dein Haar ist schwarz so schwarz wie es deine Augen nicht sein können so schwarz ist nicht dein Mund auch nicht deine Wangen und die Ohren ganz bestimmt nicht die Schenkel du glaubst nicht wie schwarz dein Busen nicht sein kann so bestimmt nicht dein Zeh deine Zähne werden niemals so schwarz werden die sind weiß weiß wo kommt bloss diese Farbe her ©Tuncay Gary 16.10 1996 erschienen in Mosaik - Zeitschrift für Literatur und Kultur Dez. 1997
Madonna Bildnis der Nacht Steinern mitten im Raum Gelockt die Haare schwarz Und graziler der Rücken Im Licht
Madonna Im Schatten der grünen Fluten Aus denen entspringt Dein Aug Entschwindest du unbemerkt Im Licht ©Tuncay Gary 16.12.1995 erschienen in Mosaik - Zeitschrift für Literatur und Kunst Jan. 1996
Raus aus dem Alltag, hinein in den Traum Aus der Phantasie schwindest Du hin und wieder Jedoch kehrst Du unvermittelt zurück, wenn kein Gedanke mehr ist Auch in Träumen lebt ein Teil der Wirklichkeit Auch in der Wirklichkeit ist vieles nur Traum ©Tuncay Gary 17.11.2010
„Nicht ich bin der Fremde“ bei der Chichili Agency als E-Book veröffentlicht (buch.de, amazon, thalia.de u. a.) ProsaOffener Brief an die Terroristen Was ist das für eine Welt, in der jeder Schritt, den man macht, der letzte sein kann, weil niemand weiß, was sich vor ihm verbirgt? Die Welt, in der wir leben, ist zu kompliziert, um einfache Antworten zu finden, geschweige denn, überhaupt Antworten zu erhalten. Diese Welt, die unser aller Erde ist, ist zu einem Friedhof mutiert. Menschen, aus unerdenklichen und erdenklichen Gründen, werden zu Monstern. Die Monster, die sich im Spiegel betrachten, betrachten gleichzeitig diejenigen liebenswürdigen und klugen Menschen, die die Monster erweckt haben. Diese Welt, die so dicht ist, dass kein Fußbreit Raum ist, aus Monstern Menschen werden zu lassen, hat der Monstrosität Platz gemacht. Was ist das für eine Welt, in der ich nicht einmal mehr mit meinen Sohn auf einen Kinderspielplatz gehen kann? Ist kein Platz mehr zum spielen da? Oder ist der Kinderspielplatz heute nur mehr ein Labor für weitere Spielplätze auf der ganzen Welt, die tödliche Spiele hervorbringen? Der Terror indem wir uns befinden, befindet sich in uns. Wir sind die wahren Terroristen, die zum Terror aufrufen, weil wir keine Konzepte haben, gegen den Terror zu stimmen. Ich hasse es, nicht zu wissen, ob der Weg, den ich einschlage, nicht zum Tatort führt, den sich Terroristen erwählt haben. Was muss ich nun noch mehr machen, um den Gefahren des Alltags auszuweichen? Nicht schlimm genug, das ich von einem Blumentopf oder einem Ast erschlagen werden kann, nein, es lauern auch überall die kalkulierten Gefahren auf mich, denen ich nicht ausweichen kann. Welchen Weg muss ich zukünftig nehmen, um zum Spielplatz zu gelangen? Gibt es den Weg? Nicht schlimm genug, das das für mich der letzte Spielplatz wird, nein, für meinen Sohn, der gerade lernt, das Spielplätze zum spielen da sind, wird es die Hölle. Was ist die Hölle anderes, als das uns der Ort, wo wir gerne sind, die bitteren Früchte bringt? Die Welt die wir meinen, hat das Antlitz der Hölle... ©Tuncay Gary 20.11.2003 erschienen in LITERATÜRK - Literatur - Kunst - Kultur Okt. 2007 „Nicht ich bin der Fremde“ bei der Chichili Agency als E-Book veröffentlicht (buch.de, amazon, thalia.de u. a.)
demnächst mehr... Orientalischer Tanz RajaaLesson / Unterricht orientalischer Tanz Rajaa Seit 2001 unterrichte ich diesen wunderbaren Tanz. Ich liebe diesen Tanz und ich liebe es diesen Tanz zu unterrichten! TANZSCHULE AZUCAR Alle Tanzbegeisterten sind bei mir herzlich willkommen! Samstag 13:15 Uhr | Anfänger Montag 17:00 Uhr | Mittelstufe I Samstag 12:00 Uhr | Mittestufe II Privatunterricht für alle Stufen nach Vereinbarung in der Tanzschule Azucar Preise 1 Kurs: 30 Euro/Monat (1x pro Woche à 60 Minuten) Einzelne Stunde: 10 Euro (à 60 Minuten ) Probestunde: 5 Euro
Telefon: 0179 – 838 27 08 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können Nicht ich bin der Fremde
Nicht ich bin der Fremde von Gary Tuncay (ebooks) Dieses E-Book können Sie auf allen Geräten lesen, die EPUB- und DRM-fähig sind. Informationen zur App, der benötigten Adobe-ID und den Systemvoraussetzungen für Ihr E-Book finden Sie hier. ISBN-10:3-8450-0115-1 EAN:9783845001159 Erscheinungstermin:27.06.2011 Verlag:Satzweiss.com - Chichili Agency Medium:EPUB u. a. bei Amazon.deNicht ich bin der Fremde [Kindle Edition] bei Thalia.de Nicht ich bin der Fremde von Gary TuncayBeschreibung der Redaktion: Gedichtband des Berliner Künstlers Tuncay Gary---Ein ungewöhnlicher Gedichtband, der durch eine klare, ungleich intensive Sprache besticht. Jedes Gedicht projiziert die Leidenschaft der Bilder, der emotionalen Dichte und der temporeichen und pointierten Dynamik jeder einzelnen Strophe. (22 Seiten) „Rezension von Katarina Grgic”Tuncay Garys Poesie benötigt nicht viele Worte. Sorgfältig gewählte, kraftvolle Bilder wirken wie Schnappschüsse des Unterbewusstseins. Es gelingt ihm, mit wenigen prägnanten Gedanken und facettenreichen Assoziationen Emotionen auszudrucken, über die man ganze Bücher schreiben könnte. Inspiriert vom Leben und der Liebe stellen seine Gedichte die Sinnfragen, ohne sie beantworten zu wollen. Es sind Feststellungen, intime Reflektionen, entstanden in emotionalen Momenten. Durch die Augen des Dichters bekommt auch das Leser-Ich einen Spiegel vorgehalten, findet sich in einem Zaubergarten aus verlorenen Gedanken. Mit philologischem Geschick und beeindruckenden Metaphern ist ihm eine inspirierende Sammlung von Gedichten gelungen. Rauchrauch gedichte von tuncay gary kolophon
Links und Meinungen
http://levurelitteraire.com/wp/tuncay-gary http://www.berliner-nachtgesang.de/tuncaygary.html
nicht ich bin der fremde - eine Biographie der Liebe/deiner Liebe/eurer Liebe - Aber nicht nur das - Tiefsinnige Fragen nach dem Sinn des Lebens, der Zukunft. SEHR SCHÖN. Auch der Humor fehlt nicht. :-) Man kann soviel entdecken ....
23. Juli 2011 Heinz Böke
Ganz ehrlich? Gedichte und alles in Versform ist sonst so gar nicht mein Ding... aber das hier, das ist sehr, sehr schön und kraftvoll. Ich möchte es jedem empfehlen, aber vor allen Dingen den "Poetik-Muffeln" wie mir :-)) Was wahr ist, muss auch wahr bleiben :-) Es hat mir wirklich viel Freude gemacht, vielen Dank für das Buch :-) 20. Juli 2011 Tanni White
deine texte waren einfach super!! hast alles verdient tuncay der laden war knüppelvoll! da musste mann immer mehr stühle raus holen und sobald tuncay angefangen hat war das so still, was ich kaum kenne! tolle texte, toles puplikum!! hey tuncay, du solltest ein jahr in der rüttli schule irgendetwas unterichten :)))) dann wäre rüttli eine musterschule :))) 30. April 2011 Yusuf Beyazit
Es war auch wirklich schön. deine texte sind sehr tief und voll methaphorischer dichte. Yvonne Falckner 30. April 2011
ich hatte bei deiner lesung das gefühl, jemand vor mir zu haben, der seine umwelt ähnlich reflektiert. ähnlich er-fühlt gerade als mann des worts möchte ich ungern nach pathetischen ausdrücken greifen, aber für mich hatte es bei der lesung schon was von "seelenverwandtschaft"... das tut gut. 11.1.2011 Nicolas Flessa
ja, ich habe dir noch gar nicht sagen können ,dass ich eine ganz neue sicht auf deine gedichte gewonnen habe...sie sind sehr schön! :-))) 10.1.2011 Agnieszka Malkinska
Ja, ich war bei der Tuncay-Gary-Lesung - es war ganz großartig! Er hat wirklich eine große Ausdruckskraft. Und die Lesung mit Musik und Tanz zu kombinieren war genial. Nur durch Montmartrois habe ich - zum Glück - davon erfahren! Erik Müller 8.1.2011
Gedichte müssen vorgetragen werden, damit sie lebendig werden. mir gefällt deine klare und geschmeidige Vortragsweise. man merkt, dass du die deutsche Sprache liebst! das gefällt mir sehr! jedes Wort behandelst du wie ein Schmuckstück, das man behutsam behandeln muss. und du trägst ohne diesen theatralischen Pathos vor. es wirkte so, ...als würdest du aus deinem gedichteten Tagebuch vorlesen! sehr schön Rajaa 7.1.2011
als kaffeetrinkende und zeitungslesende Wienerin muss ich jetzt unbedingt mein Lieblingsgedicht des genialen Berliner Künstlers Tuncay Gary posten: herr ober/lieber einen tee/und die neueste ausgabe/die hier ist/von gestern. http://theater-windmuehle.de/ 7.1.2011 Literatur Krabbelgruppe
Das tut gut. Die Worte, wenn sie in der richtigen Reihenfolge sind, vermögen Wunden zu heilen, Flügel zu verleihen, dem Nichts eine Bedeutung zu geben. Mach Deinen Worten den Weg frei, sie scheinen die richtige Reihenfolge zu kennen. Katarina Grgic, Lektorin Frieling Verlag 17.11.2010 Habe mir nun endlich deine neu-alten Gedichte eingehender Katarina Grgic, Lektorin Frieling Verlag 4.11.2010 Deine Gedichte sind ungewöhnlich, bestechen durch eine klare, ungleich Katarina Grgic, Lektorin Frieling Verlag 6.10.2010
|